Verlangen pocht in mir nach fernem Ziel.
Sind auch Entfernungen nie wirklich Schranken,
für alle dir gewidmeten Gedanken,
ist schon ein Schritt entfernt von Dir zu viel.
So manche Träne des Begehrens fiel
mir auf dein Bild, seit wir uns feurig tranken,
ins Paradies des Miteinander sanken,
in eine Welt so feenhaft fragil.
Doch wird die Bindung durch die Kluft noch enger,
wenn auch das Warten mir die Seele quält,
und werden auch die Tage immer länger –
Gewissheit des Triumphes ist was zählt,
sie wird dem Schicksal so zum Rudergänger,
weil sie Beharrlichkeit und Gleichmut stählt.