Verdichtete Gedanken und Stimmungen

Verdichtete Gedanken und Stimmungen

Lyrik von Galapapa

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Viel Spaß beim Lesen!

 

 

 

November

Der Tag, er fühlt sich klamm und farblos an,

vom kalten Regen stumpf und abgewaschen,

vom Wind die Bäume nackt und leergefegt.

Ich weiß nicht, ob die Zeit sich noch bewegt.

Die Welt, sie scheint mir so erschöpft und kann

im Grau nicht einen Sonnenstrahl erhaschen.

 

Auf welken Gräsern liegt der Morgenreif,

ein Nebel hat den Wald am Berg verschlungen.

Als ob das Leben sich zum Schlafen legt,

nach einem Wachsen, Reifen, unentwegt,

erschöpft, verbraucht und von der Kälte steif.

Das Lied vom warmen Dasein scheint verklungen.

 

 

November-Akrostichon

 

 

Niemals  gehen sie, die  warmen Tage,

Ohne Wehmut in die kalte Zeit.

Viele Male quälte mich die Frage,

Endet alles und bin ich bereit?

Mit den Nebeln muss die Seele leben,

Blind, des rechten Weges nicht gewahr.

Es muss einen neuen Anfang geben,

Reich, von Licht durchflutet, sonnenklar.