Ein Flüstern

Vom Dorf den Hang hinauf tönt dreistes Lärmen,

jedoch es kann den frühen Drang nicht stören;

auch nicht das glimmersanfte sich Erwärmen.

Die Nähe schweigt, man kann das Werden hören.

 

Vom Berg herab ergießt sich still ein Frieden.

Ein Flüstern, das Erwachen prophezeit,

von unsichtbaren Kräften ausgeschieden,

die aus den Gründen steigen weit und breit.

 

Ein Schauer, er durchdringt die klammen Glieder,

erfasst mit seinem Pochen mein Gemüt.

Ich senk in ehrfurchtsvoller Scheu die Lider.

Ein neuer Lebensreigen ist erblüht.

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