Magie der Ozeane

Wo festes Land und Ozean sich spüren,

wo jene grenzenlose Wasserweite

und Berge, Felsen, Täler Seit an Seite,

bedächtig wie zwei Sphären sich berühren,

 

will mystische Magie mich still verführen.

Als ob sie stumm von einer Last befreite,

in eine tiefe Sehnsucht mich begleite,

eröffnet sie mir ungeahnte Türen.

 

Wo Meer und Himmel ineinander streben,

erfahr ich schiere Uferlosigkeit.

Aus ihr kann wahre Demut sich erheben.

 

Ganz unumwunden arglos und bereit,

spür ich das Unergründliche am Leben,

erahn Entbundensein von Raum und Zeit.

Post navigation

  1 comment for “Magie der Ozeane

  1. Heike Schmidt
    28. November 2018 at 12:00

    Lieber Charly,
    das ist wieder ein sehr schönes und eindrucksvolles Sonett.
    Das Meer hat mich schon immer fasziniert, ja förmlich angezogen. Genauso geht es mir in den Bergen oder mit anderen “Naturspektakeln”. Ich fühle einerseits die Machtlosigkeit als Mensch und andererseits eine gewaltige Anziehungskraft. Ich kann dir das nicht so gut erklären. Es ist als ob ich jedesmal wie ein kleines Kind in “den Schoß der Mutter” zurückkehre. Eigentlich irgendwie verständlich, wenn man sich bewußt wird dass die Erde unsere “Mutter” ist. Dazu zähle ich aber auch das Universum.
    Liebe Grüße Heike

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.